In einer ‚Sorgenden Gemeinschaft‘ bemüht sich die Familie gemeinsam mit den Nachbarn um die kranken Angehörigen. Auch die Älteren aus der ethnischen oder religiösen Gemeinde bringen ihre Weisheit ein. Sie alle geben ihre Erfahrungen in der Begleitung und Betreuung von Sterbenden an die nächste Generation weiter. Die Veranstaltungsreihe möchte Orte und Räume schaffen, in denen wir Voneinander-Lernen.
Hier erzählen sich Menschen aus verschiedenen Kulturen, unterschiedlichen Glaubens und diverser Wohnformen wie sie es mit dem Leben und mit dem Sterben halten. Gemeinsam tragen wir unser Erfahrungswissens zusammen und berichten über biographische Ereignisse, unsere Familiensysteme und Wohnformen, eine Auswanderungsgeschichte, die Flucht oder Vertreibung. Existentielle Grenzsituationen wie das unverhoffte Glück, die Liebe, das Sterben und der Tod regen die Gespräche an. Vertrauen und eine gemeinsame Verantwortung für ein gutes Zusammenleben bis zuletzt können wachsen.
 

Seminar: Zärtlichkeit und Sexualität am Lebensende

Inhalte

‚Lust und Genuss ist unvernünftig‘, sagt die Vernunft. ‚Du bist nicht mehr attraktiv,‘ sagt das Spiegelbild. ‚Sie sind berechtigt Ihre Gefühle zu leben,‘ sagt die palliative Fachkraft. Dabei meinen wir häufig die negativen Gefühle wie Wut, Angst und Trauer. Doch alle Menschen haben eine sexuelle Identität. Das Bedürfnis nach Liebe und Intimität mag individuell und kulturell unterschiedlich sein, doch Vertrauen, Erotik, und Zärtlichkeit sind bei jungen Patientinnen wie hochbetagten Bewohnern ein Thema.
Auch das Seminar kann diese Tabus nicht ‚von der Bettkante stoßen‘, aber wir wollen uns bewusst mit dem Erleben und der Bedeutung von Sexualität und Zärtlichkeit unter den Bedingungen von Krankheit und Sterben befassen.

Referent*in Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS)
Ort

Christophorus-Haus, Effnerstraße 93, 81925 München

Gebühr keine
Anmeldung

erforderlich bis zum 07. Oktober 2026 unter bildung@chv.org oder Tel. 089 / 13 07 87 - 40

Termin Mittwoch, 14. Oktober 2026, 17:00 bis 19:00 Uhr

Mutig. Frau sein im Alter - Kreative Perspektiven entwickeln

Inhalte

Dieses Seminar möchte Frauen ermutigen, die Herausforderungen beim Älterwerden anzunehmen. Sie - die Frau - will wissen, wie sie diese Lebensphase selbstbewusst, aktiv und mit Selbstliebe gestalten kann. Das Älterwerden ist immer auch eine Chance, sich neu zu entdecken. 
Die Referentinnen freuen sich auf Frauen, die Lust haben, auf diese Entdeckungsreise zu gehen. Tun Sie sich etwas Gutes in der Adventszeit!

Referent*in Martina Kasper, Dipl. Soz. päd. (FH), Koordinationsfachkraft §39a SGB, Erwachsenbildnerin, Traumafachberaterin (DEGPT)
Annette Rabben-Storch, Dipl.Soz.päd. (FH), Erwachsenbildnerin, Psychodrama-Assistentin
Ort

Christophorus-Haus, Effnerstraße 93, 81925 München

Gebühr 80,- € / 60,- € für Ehrenamtliche des CHV und Brückenbauerinnen
Anmeldung

erforderlich

Termin Samstag, 12. Dezember 2026, 09:00 bis 16:00 Uhr
Anmeldung bis 25. November 2026
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