Kultursensible Trauerbegleitung - Verlust zwischen Welten verstehen

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Inhalte

Verlust und Trauer hören nicht an Ländergrenzen auf – aber sie verändern sich, wenn Menschen fern ihrer Heimat leben. Was passiert, wenn vertraute Rituale fehlen, Sprache nicht trägt und Gemeinschaft nicht erreichbar ist?
In diesem interaktiven Online-Seminar widmen wir uns den besonderen Herausforderungen von Trauer in der Migration. Gemeinsam schauen wir darauf, wie kulturelle, religiöse und familiäre Hintergründe Trauer prägen – und wie wir Menschen in dieser Situation sensibel begleiten können.

Ausgehend von konkreten Erfahrungen und Beispielen sprechen wir über Fragen wie:
Was bedeutet es, ohne vertraute Abschiedsrituale zu trauern? 
Wie gehen Familien mit unterschiedlichen Vorstellungen von Bestattung und Gedenken um? 
Welche Rolle spielen Sprache, Zugehörigkeit und Gemeinschaft in der Trauer? 
Und wie kann kultursensible Begleitung konkret gelingen? 

Das Seminar lädt dazu ein, eigene Perspektiven zu reflektieren, Fragen zu stellen und sich auszutauschen.
Frau Golrokh hat selbst Migrationsbiographie und ist in der Kultursensiblen Trauerbegleitung tätig.

Referent*in Esmaili Golrokh, social net(t)work & Trostteam Köln & Umgebung
Ort

ONLINE

Gebühr keine
Anmeldung

über bildung@chv.org oder Voice/Video Call +49 160 8982 142

Bitte melden Sie sich als Gebärdensprachler*in und bei Übersetzungsbedarf frühzeitig an!

Der Link wird zeitnah zugesandt.

Termin Samstag, 07. November 2026, 14:00 bis 15:30 Uhr
Anmeldung bis 23. Oktober 2026

Kultursensible Trauerbegleitung für Mädchen und Frauen (bi-lingual)

Wir begleiten in Einzelgesprächen durch die Trauer. Ort – drinnen wie draußen - über einen Zeitraum von 6 Monaten nach persönlicher Absprache. Je nach sprachlicher Verständigung kommt eine bi-linguale Dolmetscherin hinzu. Alle Beteiligten sind der absoluten Verschwiegenheit verpflichtet und kostenlos.

Inhalte

Nach einem Erstgespräch mit Informationen zur konfessionell-unabhängigen, kultursensiblen Trauerbegleitung setzen wir thematische Schwerpunkte:

  1. Dem Schmerz und der Trauer Raum geben
  2. Die Herausforderung des Herzens anschauen
  3. Erinnerungen bewahren und Abschied nehmen
  4. Die Situation akzeptieren und damit umgehen

Unsere Referentin, Gunda Stegen, kooperiert in der kultursensiblen Trauerbegleitung mit den Kulturvereinen und Migrant*innen-Organisationen in der Stadt München. Gemeinsam bemühen wir uns auf Wunsch um eine soziale Anbindung an Frauengruppen in der Stadt München und planen gemeinsam eine Gedenkfeier, einen kollektiven Abschied für den/die Verstorbene.

 

Ansprechpartner*in

Sprechen Sie mich gerne an: Gunda Stegen (Sie/Du), Voice/Video Call +49 160 8982 142 oder stegen@chv.org 

Einzelbegleitung und Gedenkfeier für arabisch-sprachige Mädchen und Frauen

Inhalte

Wir geben uns Zeit.
Sie erhalten unsere ganze Aufmerksamkeit.
Ihr Totengedenken hat bei uns einen Platz. Viele Trauernde sagen, dass sie sich nicht verstanden und alleine fühlen.
Wir teilen in der Trauergruppe unsere Ängste und unsere Hoffnung. In der (arabischen) Muttersprache vertiefen wir unser Vertrauen und lassen unerlaubte Gefühle zu.
Gespräche in der Schicksalsgemeinschaft, unter Gleichgesinnten helfen uns im Alltag. Sie geben UNS und unseren KINDERN Orientierung. Gemeinsam gestalten wir eine Gedenkfeier. Dabei spielt Ihre religiöse Zugehörigkeit zu einer religiösen Gemeinschaft keine Rolle.

Ansprechpartner*in

Gunda Stegen, Psycho-Social and Spiritual Palliative Care, E-Mail: stegen@chv.org  Tel. +49 (0) 89 130787-342