Wie alles begann - Filmabend zu den Anfängen der Hospizbewegung

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Zwei Filme, die die Hospizarbeit vorstellen sollten, lösten in Deutschland Anfang der 70er Jahre heftige Reaktionen aus: "Todeskampf auf der Mattscheibe?" titelte damals die tz und empörte Leser*innen schrieben von Leichenschändung und Sensationsgier, die vor nichts mehr halt mache. Das österreichische Fernsehen weigerte sich gar, die Filme auszustrahlen.
Aus heutiger Sicht ist das kaum mehr nachzuvollziehen - macht aber deutlich, mit welchen Widerständen die Hospizbewegung in Deutschland zu Beginn konfrontiert was und wieviel sich seit dem bewegt hat.
Noch 16 Tage - eine Sterbeklinik in London (Doku von Reinhold Iblacker und Siegfried Braun, 1971)
Vorgestellt wird die Arbeit des St. Christopher`s Hospice in London.
Die letzte Station (Dokumentation von Reinhold Iblacker und Siegfried Braun, 1971) Ausgezeichnet 1972 mit dem Grimme-Preis.
Er dokumentiert die Entstehung des Films "Noch 16 Tage". 

 

 

Leitung Katarina Theißing, Altenpflegerin, MAS Palliative Care
Ort Marianne-Meier-Saal, 3.OG, im Christophorus-Haus, Effnerstr. 93, 81925 München
Gebühr Unkostenbeitrag: EUR 5,- CHV-Ehrenamtliche frei
Teilnahmebedingungen

Keine Anmeldung erforderlich!

Termin Donnerstag, 26. November 2020, 18:00 bis 20:00 Uhr