Scham und Würde - eine Spurensuche

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„Die Scham ist die Hüterin der Würde“ so beschrieb der amerikanische Psychoanalytiker Léon Wurmser den Zusammenhang zwischen diesen zwei starken Begriffen. Die Angst, in der eigenen Würde verletzt zu werden, scheint für viele Menschen in schwerer Krankheit, im Alter und im Sterben besonders groß zu sein. Umso wichtiger ist es, sich auf die Spurensuche nach ihrer Hüterin, der Scham zu machen: Wofür schämen sich Menschen am Lebensende? Was ist der Unterschied zwischen Beschämung und Scham? Wie zeigen Menschen, dass sie sich schämen, bzw. wie versuchen sie es zu verbergen? Und was können wir tun um schamvolle und beschämende Situationen zu vermeiden? Die Beschäftigung mit diesen Fragen ist notwendig für eine, die Würde bewahrende Begleitung sterbender Menschen.

Leitung Katarina Theißing, Altenpflegerin, MAS Palliative Care
Ort Marianne-Meier-Saal, 3.OG, im Christophorus-Haus, Effnerstr. 93, 81925 München
Gebühr Unkostenbeitrag: EUR 5,- CHV-Ehrenamtliche frei
Teilnahmebedingungen

Keine Anmeldung erforderlich!

Termin Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18:00 bis 20:00 Uhr