Sterbehilfe oder Hilfe zum Leben?

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Die jüdische Sicht auf die immer aktuelle Frage: Ist es erlaubt, Menschen aktiv oder passiv das Sterben zu erleichtern, gar ihren Tod herbeizuführen?
Das jüdische Gesetz, die Halachah, regelt die Beziehungen zwischen unserem Schöpfer und dem Mensch, sowie dem Mitmenschen bis ins Detail des täglichen Lebens. Was wir essen dürfen, wie wir uns kleiden, wann wir uns fortpflanzen und wie wir sterben sollen. So wie es einen jüdischen Weg zu leben gibt, gibt es einen jüdischen Weg zu sterben. Die Torah, die Lehre wurde dem jüdischen Volk vor 3000 Jahren von G`tt am Berg Sinai übergeben. Sie hat ihre Gültigkeit nicht verloren. Seither hat die Medizin einen rasanten Fortschritt gemacht und die Möglichkeiten, Leben zu erhalten oder das Sterben zu beeinflussen, sind unermesslich vielfältig. Die Ethik des Judentums gibt viele Antworten auch für den modernen Menschen.

Leitung Dinah Zenker, Pflegedienstleitung Jüdisches Seniorenheim der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
Ort Marianne-Meier-Saal, 3.OG im Christophorus-Haus, Effnerstr. 93, 81925 München
Gebühr Unkostenbeitrag: EUR 5,- CHV-Ehrenamtliche frei
Teilnahmebedingungen

Keine Anmeldung erforderlich!

Termin Donnerstag, 11. April 2019, 18:00 bis 20:00 Uhr