Filmeabend zu den Anfängen der Hospizbewegung

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"Todeskampf auf der Mattscheibe?" titelte damals die tz und empörte Leser*innen schrieben von Leichenschändung und Sensationsgier, die vor nichts mehr halt mache. Das österreichische Fernsehen weigerte sich gar, die Filme auszustrahlen. Aus heutige Sicht ist das kaum mehr nachzuvollziehen - macht aber deutlich, mit welchen Widerständen die Hospizbewegung in Deutschland zu Beginn konfrontiert war und wie viel sich seit dem bewegt hat 

Inhalte

Noch 16 Tage - eine Sterbeklinik in London
Vorgestellt wird die Arbeit des St. Christopher´s Hospice in London. Der 1971 im ZDF ausgestrahlte Dokumentarfilm über das Christophorus Hospiz in London zeigt die - bis heute aktuellen - zentralen Aspekte der hospizlichen Begleitung sterbender Menschen
Die letzte Station
Dokumentation von Reinhold Iblacker und Siegfried Braun, 1971. Dieser Film wurde 1972 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Er dokumentiert die Entstehung des Films "Noch 16 Tage". Sichtbar werden Unsicherheiten, Fragen und Beobachtungen der Filmemacher. Ein eindringliches, berührendes Zeitdokument.
Im Anschluss an die Filme ist jeweils Zeit für Diskussionen

Referent*in Sepp Raischl, Dipl.-Soz. päd. (FH), Dipl.-Theol. /Vorstand, Fachliche Leitung des CHV
Elisabeth Stoll, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Palliative Care Fachkraft
Gebühr 7,-€ / 5,-€ für CHV Mitglieder / ehren- und hauptamtliche des CHV frei
Anmeldung

erforderlich an bildung@chv.org, die ZOOM-Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung

Termin Donnerstag, 09. Dezember 2021, 18:00 bis 20:00 Uhr
Termin Dienstag, 12. April 2022, 18:00 bis 20:00 Uhr
Termin Dienstag, 13. Dezember 2022, 18:00 bis 20:00 Uhr