„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!“

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Sind Tugenden mehr als „der Gipfel zwischen zwei Lastern“? Das Wort "Tugend" ist die Übersetzung des griechischen "areté", was soviel wie "Bestheit" bedeutet. Z.B. die "areté" des Bäckers besteht darin, gut zu backen. Entscheidend ist jedoch, dass wir das Gute nicht betrachten, sondern es tun sollen. Tugend ist also "die Verwirklichung des Guten“. Es hat viele Aspekte, wie z.B. Klugheit, Gewissenhaftigkeit, Gerechtigkeit, Toleranz usw. Nach Comte-Sponville ist jede Tugend "ein Gipfel zwischen zwei Lastern, ein Grat zwischen zwei Abgründen: der Mut zwischen Feigheit und Tollkühnheit, die Würde zwischen Gefälligkeit und Egoismus, die Sanftheit zwischen Zorn und Apathie...". Aber wer kann schon ständig auf einem Gipfel leben? Macht vielleicht die Tugend das "Menschsein" des Menschen aus? Empfohlene Literatur: André Comte-Sponville, Ermutigung zum unzeitgemäßen Leben. Ein kleines Brevier der Tugenden.

Referent*in Dr. Judith Tech, Philosophin
Dr. Bernd Groth
Sepp Raischl, Dipl.-Soz. päd. (FH), Dipl.-Theol. /Vorstand, Fachliche Leitung des CHV
Ort

Christophorus-Haus, Effnerstr. 93, 81925 München

Gebühr € 8,- einzelne Veranstaltung (Mitglieder: € 5,-), € 20,- alle 3 Veranstaltungen (Mitglieder: € 12,-), Ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen des CHV frei.
Anmeldung

erforderlich, bis spätestens 10 Tage vor der Veranstaltung per E-Mail an bildung@chv.org oder 089/13 07 87-0

Termin Freitag, 01. Juli 2022, 16:00 bis 18:00 Uhr