Spiritualität und Lebenskraft

Was trägt uns?
Was hält uns?
Wohin führt uns unser Weg?

Das sind wichtige Fragen in der Pflege und Betreuung von hochbetagten und sterbenden Menschen.
Wir stoßen an Grenzen, an unsere Grenzen. Die Auseinandersetzung mit Tod und Sterben kann uns aber auch tiefe Einsichten für unsere Lebensthemen geben, vorausgesetzt wir nehmen uns Zeit, sie als Kraftquellen zu erkennen und zu nutzen. Das gilt sowohl für ehren- als auch für hauptamtliche Mitarbeiter*innen.
Wir bieten mit unseren Angeboten Reflexions- und  Erfahrungsräume an, um Orientierungspunkte und neue Perspektiven, sowie Kontakt zu den eigenen Wurzeln und spirituellen Fragen zu ermöglichen. 

weitere Angebote für 2020 in Planung

Kraft schöpfen aus der Natur:

beobachten, still werden, Naturkunstwerke entstehen lassen

Zielgruppe Haupt- und Ehrenamtliche in der Versorgung Schwerkranker und Sterbender / Alle Interessierte
Inhalte

Die Konfrontation mit der Vergänglichkeit des Lebens fordert existentiell heraus. In der Natur jedoch ist uns das Werden und Vergehen im Zyklus der Jahreszeiten vertraut.
Die Teilnehmer/innen sind eingeladen mit allen Sinnen Zeit in Wald, am Wasser und auf dem Feld zu verbringen, den Vogelstimmen zu lauschen und mit Ruhe ein Naturkunstwerk entstehen zu lassen. Dafür braucht es keine Vorkenntnisse.
Im Betrachten und Bestaunen von entstandenen Kunstwerken sowie im Erzählen des Erlebten kann eine Verbindung zum persönlichen Leben gefunden werden, vielleicht ein Schatz für den Alltag. Gemeinsames Singen wird den Kurs begleiten.

Leitung Bernadette Raischl, Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin, Tanztherapeutin, Systemische Supervisorin
Heinz Marti, ornithologischer Exkursionsleiter
Dauer 3 Tage
Gebühr € 250,- / Unterkunft & Verpflegung € 165,-
Termin Sonntag, 24. Mai 2020, 10:00 Uhr bis Dienstag, 26. Mai 2020, 15:00 Uhr
Ort Oase Steinerskirchen, Bildungshaus der Herz-Jesu-Missionare, 86558 Hohenwart
Anmeldung bis 01. April 2020
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Visionssuche: „Sterbespieler sind wir, gewöhnen Euch sanft an den Tod“

(Nelly Sachs)

Zielgruppe Haupt- und Ehrenamtliche in der Versorgung Schwerkranker und Sterbender / Alle Interessierte
Inhalte

Das Seminar bietet den Teilnehmer*innen eine Möglichkeit mit der eigenen Endlichkeit, Verletzlichkeit und Sterblichkeit draußen in der Natur umzugehen. Sie können, angelehnt an einen archaischen Ritus, in der freien Natur alleine ohne Zelt, nur mit dem Nötigsten ausgerüstet, an einem Platz verweilen. Dabei werden Sie von den Leitungen vorbereitet und begleitet. Ziel der gemeinsamen Erfahrung ist es, Kraft und Verwurzelung für die Arbeit zu erfahren, in der Sie andere Menschen durch die „letzte Nacht“ ihres Lebens begleiten.

Leitung Bernadette Raischl, Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin, Tanztherapeutin, Systemische Supervisorin
Inka Klinge, Visionssuche-Leiterin, Meditationslehrerin, Ayurveda-Masseurin
Dauer 5 Tage
Gebühr € 280,- / Unterkunft & Verpflegung € 315,-
Termin Sonntag, 14. Juni 2020, 15:00 Uhr bis Donnerstag, 18. Juni 2020, 16:00 Uhr
Ort Seminarhaus Grainau, Alpspitzstr. 6, 82491 Grainau
Anmeldung bis 14. März 2020
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RÜCKMELDUNGEN DER TEILNEHMER*INNEN - "STERBESPIELER SIND WIR...."

"Die starke Kraft des Erlebens im Wald hat mir besonders gut gefallen!"
"Es war sehr heilsam für mich. Eine runde Sache!"
"Dieses Seminar kann für jeden eine wirkliche Bereicherung sein"
"Kompetenz, Aufmerksamkeit, persönliches Engagement der Leitung: Großartig!"