Kultur-Dialog zu Hospiz und Palliative Care

Bei der Begleitung und Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen kommen besondere Herausforderungen in den Blick: Biographie und Familiensysteme, Auswanderungsgeschichte, Flucht oder Vertreibung, ausgrenzende oder traumatische Erlebnisse.
Vertrauen wurde erschüttert. Gefühle lösen schnell reale Unsicherheiten aus. Und nun auch noch eine palliativen Diagnose!  Die Zugangsbarrieren scheinen unüberwindlich: Die Sprache!  Das deutsche Gesundheitswesen! Die moralisch-ethischen, religiösen Wertvorstellungen.
Kranke und ihre Familien benötigen vertrauensvolle Begleitung und Beratung.
Der Christophorus Hospiz Verein bemüht sich um einen intensiven kulturellen Dialog zu Hospiz und Palliative Care. Die ambulanten palliativen Dienste bieten eine kultursensible personenzentrierte Begleitung zu Hause an. Oder erwägen Sie eine familiennahe Unterbringung in der Sterbephase im stationären Hospiz? Auch dort ist es dem Team sehr wichtig, Ihre Wünsche und Bedürfnisse kennenzulernen und zu berücksichtigen.
Dialog bedeutet für uns, unsere palliativen Hilfen mit Ihnen abzustimmen und an die jeweilige Situation anzupassen.

Workshop bei Ihnen vor Ort oder nach Vereinbarung im Christophorus-Haus (ggf. mit Kulturdolmetscher*in)

Zielgruppe Migrantengruppen, Familienverbände, Interessierte
Dauer 2 Stunden
Gebühr kostenlos
Ansprechpartner

und Anmeldung: Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS), 089/130 787-342