Interkulturelles Forum

"Fremd ist der Fremde nur in der Fremde." (Karl Valentin)

In den moderierten Gesprächsrunden erhalten eingeladene Gäste aus den Münchener Migrationsgemeinden zusammen mit Interessierten, die Möglichkeit sich über ihr Leben, ihre soziale Verwurzelung und über die gesundheitliche Versorgung zum Lebensende auszutauschen.
Zur Förderung des interkulturellen Dialogs sind ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter*innen – mit und ohne fremder Kultur aus dem Gesundheitswesen, aus der palliativen Versorgung und Interessierte eingeladen.
Die einzelnen Veranstaltungen können auch für sich stehen. Eine kontinuierliche Teilnahme ist nicht notwendig.
Es geht insbesondere jeweils um einen sehr praxisnahen Zugang, der zu einer offenen Diskussion der Anwesenden einladen soll.
Durchführung in Deutsch, Englisch und (sudanesisches) Arabisch.

Welcome!? Willkommen!?

Inhalte

Eine gelebte Willkommenskultur macht unser Haus und Heim freundlich und einladend für Besucher*innen und Kolleg*innen, für altbekannte und neue, unbekannte Gesichter und Menschen.
Welche Willkommenskulturen kennen und praktizieren wir? An dem Abend bekommen wir Anregungen aus vielen anderen Ländern und Kulturen und sind eingeladen zu überlegen, wie wir unsere Organisations- und persönliche Kultur weiterentwickeln können.

Ort Christophorus-Haus, Effnerstr. 93. 81925 München
Gebühr 5,-€
Ansprechpartner

Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS), 089/130 787-342

Termin Mittwoch, 19. Februar 2020, 17:30 bis 19:30 Uhr
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"Heimat bedeutet für mich Zuhause sein"

Inhalte

Der Begriff Heimat verweist zumeist auf eine Beziehung zwischen Mensch und Raum. Im Sprachgebrauch ist es oft der Ort, in den ein Mensch hineingeboren wird. Die frühesten Erinnerungen und Erlebnisse  haben dort ihren Platz. Unsere soziale Zugehörigkeit ist dort nicht umstritten. Ich muss mich nicht erklären. Jede neue Beheimatung erfordert Eigenaktivität, z.B. den Spracherwerb. Es ist ein Prozess der aktiven Aneignung in einer offenen aufnehmenden Gesellschaft. Im Kontext einer lebenslimitierenden Diagnose wollen wir sie einladen, das Spezifische der kultursensiblen Begleitung in dieser Lebensphase herauszuarbeiten.

Ort Christophorus-Haus, Effnerstr. 93, 81925 München
Gebühr 5,-€
Ansprechpartner

Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS), 089/130 787-342

Termin Mittwoch, 08. April 2020, 17:30 bis 19:30 Uhr
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"Eat when the meal is ready, speak when the time is ripe" - Esskulturen und Tischsitten

Inhalte

Die Esskultur umfasst das gesamte kulturelle Umfeld der Ernährung des Menschen. Wir bewundern beispielsweise die Dekoration, üben uns in Tischsitten, Ritualen und Zeremonien. Köstliche Speisen oder auch regionale Spezialitäten regen unsere Geschmacks- und Geruchssinne an. Noch nach Jahrzehnten, -hunderten der Einwanderung prägt unser Gaumenschmaus unsere kulturelle Identität. Aber was von diesen kulturell geprägten Vorgaben ist einer bestehenden Organisationskultur wie der eines Hospizes machbar?

Ort Christophorus-Haus, Effnerstr. 93, 81925 München
Gebühr 5,-€
Ansprechpartner

Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS), 089/130 787-342

Termin Mittwoch, 17. Juni 2020, 17:30 bis 19:30 Uhr
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Kulturell geprägte Krankheits- und Behandlungskonzepte

Inhalte

Um Migrant*innen medizinisch effektiv versorgen zu können, müssen wir ihre Lebenssituation und kulturellen Hintergründe verstehen. Hierzu gehören Kenntnisse über das vorherrschende Gesundheitswesen der Herkunftsländer im Allgemeinen. Dazu gehört aber auch der Stand der hospizlichen und palliativen Betreuung im Besonderen. Für das Verständnis des individuellen Gesundheitsverhaltens und des Umgangs mit Krankheit und Schmerzen müssen wir an den Wertesystemen und Einstellungen anknüpfen, die sich Menschen über den langwierigen Migrationsprozess angeeignet haben.

Ort Christophorus-Haus, Effnerstr. 93, 81925 München
Gebühr 5,-€
Ansprechpartner

Gunda, Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS), 089/130 787-342

Termin Mittwoch, 14. Oktober 2020, 17:30 bis 19:30 Uhr
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"Zwischen zwei Stühlen": doppelte Fremde - doppelte Heimat

Inhalte

Menschen, die heute in Deutschland leben, aber im Ausland geboren sind, ihre Jugend dort verbracht haben oder aber in ihrem Leben längere Zeit im Ausland waren, sitzen sozusagen zwischen zwei Stühlen. Sie haben eine zweifache Heimat und fühlen eine doppelte Fremdheit. Dieses Erleben ist ein Schatz von kultursensiblen Erfahrungen, der sie zu Spezialist*innen in einer vielfältigen Gesellschaft machen. Welche Impulse lassen sich für eine kultursensible Hospiz- und Palliativversorgung daraus aufnehmen?

Ort Christophorus-Haus, Effnerstr. 93, 81925 München
Gebühr 5,-€
Ansprechpartner

Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS), 089/130 787-342

Termin Mittwoch, 25. November 2020, 17:30 bis 19:30 Uhr
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