Interkulturelles Forum

In der Veranstaltungsreihe tauschen sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Christophorus Hospiz Verein e.V. mit Kollegen und Kolleginnen aus benachbarten Ländern aus. Ihnen gemeinsam ist: Sie arbeiten in der Pflege, Sozialarbeit, Palliativmedizin, Seelsorge und dem Spiritual Care sowie in den komplementären Therapien. Fachpersonal kommt zu Ihnen nach Hause oder betreut Bewohner und Bewohnerinnen mit einer begrenzten Lebenserwartung im Hospiz, wendet sich den jungen und den alten, den Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Behinderung zu. Es ist gut zu wissen, was wir unter Hospizarbeit und Palliative Care verstehen. Wir laden Sie ein sich an diesem internationalen Austausch zu beteiligen. Zu unseren Gästen auf dem Podium gehören Kollegen und Kolleginnen aus dem europäischen und weltweiten Ausland. Ihre Herkunft und Sprache repräsentiert die kulturelle Diversität unserer Bewohner und Patientinnen. Die Themen greifen praxisnah Fragen aus dem Alltag auf. Es geht jeweils um das Selbstverständnis der beteiligten Berufe, konkrete Aufgaben und Herausforderungen in unserer Arbeit.     
          

Herkömmliches Ehrenamt leben und neue Formate entdecken

ONLINE / Sprache: Englisch/Deutsch
Inhalte

Viele bürgerschaftlich engagierte Menschen wünschen sich heute eher kurzfristige, projektbezogene Tätigkeiten. Junge Erwachsene, Menschen mit Migrationsbiographie haben den Wunsch nach transparenten Strukturen, Informationsteilhabe und Möglichkeiten der Mitbestimmung. Die Motivation ist breiter gefächert als bisher. Bei den einen steht Freude und Spaß im Vordergrund, andere wünschen sich eine Erweiterung ihres Aktionsradius, des  persönlichen Netzwerkes oder verbinden damit den Einstieg in den Arbeitsmarkt und eine berufliche Karriere. Außerdem: „Ehrenamt muss man/frau sich leisten können!“ Unsere Frage, denen wir im Forum mit den Gästen nachgehen, sind: Wie kann es gelingen, junge Erwachsene, zugewanderte und/oder geflüchtete Menschen zu integrieren? Inwieweit müssen dabei bisherige Wege erweitert oder verändert werden?

Referent*in Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS)
Birgit Reindl, Leitung Fachbereich Ehrenamtliche Begleitung und Soziale Arbeit
Anmeldung

erforderlich an stegen@chv.org

 

 

 

 

Termin Dienstag, 06. Dezember 2022, 16:00 bis 18:00 Uhr
Ansprechpartner

Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS), 089/130 787-342

Würdezentrierter Dialog in der Biographiearbeit

ONLINE
Inhalte

Ein wesentlicher Aspekt der Palliativpflege ist die Wahrung der Würde der Patient*innen und der Bewohner*innen in der ambulanten und stationären Pflege. Sterbende stehen am Ende ihres Lebens vor vielen Herausforderungen. Patienten leiden nicht nur unter körperlicher Belastung, sondern haben auch Gefühle von Würdeverlust, Isolation und Unsicherheit. Auch die Angehörigen stehen vor vielen Herausforderungen. Sie sind Zeugen des Leidens geliebter Menschen und sehen sich mit Ungewissheit, Verlust und manchmal einem wachsenden Gefühl der Hilflosigkeit konfrontiert. Unsere Übungen im „Dignity Talk“ sollen Gefühle des Verlustes mindern und die der Verbundenheit stärken. Wir wollen uns sensibilisieren für die Erinnerungen, Wünsche und Hoffnungen der Erkrankten und uns dabei an einem offenen Gesprächsleitfaden orientieren.

Referent*in Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS)
Anmeldung

erforderlich bei Gunda Stegen per E-Mail an stegen@chv.org oder Tel. 089 / 13 07 87-342

Termin Dienstag, 18. April 2023, 16:00 bis 18:00 Uhr