Fremdsprachige Trauerbegleitung

Adiyiahs Klage:
„Meine ganze Energie wird durch den Schmerz und Erinnerungen aufgebraucht. Ich habe keine Kraft mehr. Es sieht so aus als wollte ich das Schicksal des Toten teilen," sagt uns Adiyiah.
Wir nehmen ihre Klage zum Anlass. Adiyiahs möchte trauern dürfen. Sie möchte ihres verstorbenen Ehemanns gedenken. So wie sie es als junges Mädchen noch aus ihrer Familie kannte. Die Gespräche in der Muttersprache und die gemeinsamen Rituale haben den Angehörigen und Freunden damals Mut gemacht. Hier in München/Deutschland ist alles noch fremd und so anders.
„Wir gehen offener im Hause und auf der Straße mit unserer Trauer um. Unsere Nachbarn helfen einander und wir gewinnen neue Kraft. Das fehlt mir sehr.“

Nehmen Sie den Kontakt zu uns auf!
Jwanita und Gunda treffen sich gerne mit Ihnen zu einem Gespräch.

Arabisch-sprachige Trauergruppe für Mädchen und Frauen in München

Inhalte

Wir geben uns Zeit.
Sie erhalten unsere ganze Aufmerksamkeit.

Ihr Totengedenken hat bei uns einen Platz. Viele Trauernde sagen, dass sie sich nicht verstanden und alleine fühlen.
Wir teilen in der Trauergruppe unsere Ängste und unsere Hoffnung. In der (arabischen) Muttersprache vertiefen wir unser Vertrauen und lassen unerlaubte Gefühle zu.

Gespräche in der Schicksalsgemeinschaft, unter Gleichgesinnten helfen uns im Alltag. Sie geben UNS und unseren KINDERN Orientierung. Gemeinsam gestalten wir eine Gedenkfeier. Dabei spielt Ihre religiöse Zugehörigkeit zu einer religiösen Gemeinschaft keine Rolle.

Ansprechpartner

Gunda Stegen, Psycho-Social and Spiritual Palliative Care, E-Mail: stegen@chv.de, Tel. +49 (0) 89 130787-342

Abschiede begleiten, Ressourcen stärken - Stationen in einer kultursensiblen Trauerbegleitung