End-of-Life Care: Sorgende Kulturen im Austausch

In der Begleitung und Betreuung von Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen kommen besondere Herausforderungen in den Blick: Biographie und Familiensysteme, Auswanderungsgeschichte, Flucht oder Vertreibung, ausgrenzende oder traumatische Erlebnisse.
Vertrauen wurde erschüttert. Gefühle lösen schnell reale Unsicherheiten aus. Und nun auch noch eine palliativen Diagnose!  Die Zugangsbarrieren scheinen unüberwindlich: Die Sprache!  Das deutsche Gesundheitswesen! Die moralisch-ethischen, religiösen Wertvorstellungen.
Kranke und ihre Familien benötigen vertrauensvolle Begleitung und Beratung. 
Der Kulturdialog bietet die Gelegenheit sich über diverse Vorstellungen und Bedürfnisse auszutauschen.

Alter und Krankheit in der nationalen Minderheit der Sinti und Roma

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Inhalte

Nicht alle Vorstellungen von Alter, Krankheit, Sterben und Tod lassen sich mit kulturell-religiösen Besonderheiten erklären. Sie sind vielfach an individuelle und kollektive Erfahrungen gebunden. Ein fundiertes Hintergrundwissen zur nationalen Minderheit der Sinti und Roma kann die Sorge um schwerstkranke und sterbende Familienangehörige verstehen helfen. Es unterstützt die Kooperation mit den professionellen Diensten unseres Gesundheitswesen, insbesondere in der palliativen Versorgung.

Referent*in Alexander Diebold, Geschäftsführer und Sozialarbeiter von Madhouse gGmbH München (www.madhouse-munich.com)
Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS)
Ort

Online über Zoom:
https://zoom.us/j/98228274601?pwd=MVhCcnduQit5YTdoWkFsbHBVYWdpUT09

oder im Christophorus-Haus, Effnerstraße 93, 81925 München

Gebühr keine
Anmeldung

erwünscht bei Gunda Stegen per E-Mail: stegen@chv.org oder Tel. 089 / 13 07 87-342

Chancen und Bürden der Pflege in transkulturellen Familien

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Inhalte

Die Vorstellungen von "guter Pflege" werden von Kultur, Religion und Generationszugehörigkeit beeinflusst. Immer mehr Menschen leben geographisch voneinander getrennt, erwachsene Kinder verlassen das Elternhaus, ziehen in die Stadt, in ein anderes Land. Die Entfernung wird zu einem Problem, wenn Familienmitglieder pflegebedürftig werden: „Wenn sie doch nur sehen könnten!“. Ist es nicht die Familie, die dem Individuum in unsicherer Zeit Halt und Orientierung gibt?

Referent*in Dipl. Sozialwirt Philip Egbune, (ehem. Projektkoordinator in der IKÖ des BRK & Vorstandsmitglied der jüdischen Landesgemeinde Thüringen) mit nigerianisch-russischen Wurzeln)
Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS)
Ort

Online über Zoom:
https://zoom.us/j/93502647290?pwd=endQMEtQUC9EUmdDMUhjM2llT05TZz09

oder im Christophorus-Haus, Effnerstr. 93, 81925 München

Gebühr keine
Anmeldung

erwünscht bei Gunda Stegen per E-Mail: stegen@chv.org oder Tel. 089 / 13 07 87-342

Termin Mittwoch, 23. Juni 2021, 17:00 bis 19:00 Uhr