End-of-Life Care: Sorgende Kulturen im Austausch

In der Begleitung und Betreuung von Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen kommen besondere Herausforderungen in den Blick: Biographie und Familiensysteme, Auswanderungsgeschichte, Flucht oder Vertreibung, ausgrenzende oder traumatische Erlebnisse.
Vertrauen wurde erschüttert. Gefühle lösen schnell reale Unsicherheiten aus. Und nun auch noch eine palliativen Diagnose!  Die Zugangsbarrieren scheinen unüberwindlich: Die Sprache!  Das deutsche Gesundheitswesen! Die moralisch-ethischen, religiösen Wertvorstellungen.
Kranke und ihre Familien benötigen vertrauensvolle Begleitung und Beratung. 
Der Kulturdialog bietet die Gelegenheit sich über diverse Vorstellungen und Bedürfnisse auszutauschen.

Sorgen am Lebensende - Palliative Versorgung bei uns und anderswo (deutsch/englisch)

ONLINE
Inhalte

Im Rahmen der Münchener Freiwilligenmesse möchte der Christophorus Hospiz Verein e.V. sich mit einem speziellen Informationsangebot an Menschen mit Migrationshintergrund wenden. Was können Sie machen, um schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu unterstützen. Sie interessieren sich für die palliativen Dienste – ambulant oder stationär? Und vielleicht möchten Sie mehr erfahren; insbesondere wie Sie Familienmitglieder, Angehörige und Landsleute in dieser schwierigen Zeit helfen können. Dann treten Sie mit uns in den Austausch. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Referent*in Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS)
Ort

Die Veranstaltung findet online über Zoom statt:
https://zoom.us/j/97915083112?pwd=M29yUzcvdDY3dnlDTVM5N29VdHVUdz09
Ein Passwort ist nicht erforderlich!

Gebühr keine
Anmeldung

erwünscht bei Gunda Stegen per E-Mail: stegen@chv.org oder Tel. 089 / 13 07 87-342

Vorstellungen von Alter und Krankheit in der nationalen Minderheit der Sinti und Roma

Online und ggf. in Präsenz (hybrid)
Inhalte

Nicht alle Vorstellungen von Alter, Krankheit, Sterben und Tod lassen sich mit kulturell-religiösen Besonderheiten erklären. Sie sind vielfach an individuelle und kollektive Erfahrungen gebunden. Ein fundiertes Hintergrundwissen zur nationalen Minderheit der Sinti und Roma kann die Sorge um schwerstkranke und sterbende Familienangehörige verstehen helfen. Es unterstützt die Kooperation mit den professionellen Diensten unseres Gesundheitswesen, insbesondere in der palliativen Versorgung.

Referent*in Alexander Diebold, Geschäftsführer von Madhouse gGmbH München (www.madhouse-munich.com)
Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS)
Ort

Die Veranstaltung findet online über Zoom statt:
https://zoom.us/j/98228274601?pwd=MVhCcnduQit5YTdoWkFsbHBVYWdpUT09
Ein Passwort ist nicht erforderlich

oder im Christophorus-Haus, Effnerstraße 93, 81925 München

Gebühr keine
Anmeldung

erwünscht bei Gunda Stegen per E-Mail: stegen@chv.org oder Tel. 089 / 13 07 87-342

Termin Mittwoch, 31. März 2021, 15:30 bis 17:30 Uhr