End-of-Life Care: Sorgende Kulturen im Austausch

In der Begleitung und Betreuung von Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen kommen besondere Herausforderungen in den Blick: Biographie und Familiensysteme, Auswanderungsgeschichte, Flucht oder Vertreibung, ausgrenzende oder traumatische Erlebnisse.
Vertrauen wurde erschüttert. Gefühle lösen schnell reale Unsicherheiten aus. Und nun auch noch eine palliativen Diagnose!  Die Zugangsbarrieren scheinen unüberwindlich: Die Sprache!  Das deutsche Gesundheitswesen! Die moralisch-ethischen, religiösen Wertvorstellungen.
Kranke und ihre Familien benötigen vertrauensvolle Begleitung und Beratung. 
Der Kulturdialog bietet die Gelegenheit sich über diverse Vorstellungen und Bedürfnisse auszutauschen.

Palliative Versorgung in anderen Kulturen: Russische Migranten*innen am Lebensende

ONLINE
Inhalte

Migrant*innen aus russischsprachigen Ländern sind eine der größten Migrantengruppen in München. Ihre Versorgungssituation sowie ihre Erwartungen und Erfahrungen insbesondere in ihrer letzten Lebensphase sind nur wenig bekannt. Zentralen Fragen für einen kultursensiblen Austausch sind: Welche Vorstellungen von gutem Sterben und Lebensqualität haben russischsprachige Migrant*innen am Ende ihres Lebens? Wie erleben sie ihre eigene familiäre Situation und welche Erfahrungen haben sie mit den Angeboten der Palliativversorgung?

Referent*in Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS)
Ort

Die Veranstaltung findet online über Zoom statt:
https://zoom.us/j/92253130753?pwd=RXM3Rk5GTm5KUHl1S2FvWE1EdDd6dz09
Ein Passwort ist nicht erforderlich.

Gebühr keine
Anmeldung

erwünscht bei Gunda Stegen per E-Mail: stegen@chv.org oder per Tel. 089 / 13 07 87-342

Termin Dienstag, 08. Dezember 2020, 15:30 bis 17:30 Uhr

Sorgen am Lebensende - Palliative Versorgung bei uns und anderswo (deutsch/englisch)

ONLINE
Inhalte

Im Rahmen der Münchener Freiwilligenmesse möchte der Christophorus Hospiz Verein e.V. sich mit einem speziellen Informationsangebot an Menschen mit Migrationshintergrund wenden. Was können Sie machen, um schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu unterstützen. Sie interessieren sich für die palliativen Dienste – ambulant oder stationär? Und vielleicht möchten Sie mehr erfahren; insbesondere wie Sie Familienmitglieder, Angehörige und Landsleute in dieser schwierigen Zeit helfen können. Dann treten Sie mit uns in den Austausch. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Referent*in Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS)
Ort

Die Veranstaltung findet online über Zoom statt:
https://zoom.us/j/97915083112?pwd=M29yUzcvdDY3dnlDTVM5N29VdHVUdz09
Ein Passwort ist nicht erforderlich!

Gebühr keine
Anmeldung

erwünscht bei Gunda Stegen per E-Mail: stegen@chv.org oder Tel. 089 / 13 07 87-342

Termin Freitag, 29. Januar 2021, 15:00 bis 16:30 Uhr