Kultursensible Begegnung, Bildung und Vernetzung

Unsere Gesellschaft ist einem großen Wandel unterworfen. Wir begreifen uns als eine Integrations- oder Migrationsgesellschaft. Altwerden, Sterben, Trauern, Beerdigen gehören zum menschlichen Leben wie die Geburt und alle anderen Lebensphasen. Gemeinsam teilen wir die Sehnsucht nach menschlicher Nähe.

ANGEBOTE

Gerne können Sie sich an uns wenden, wenn Sie

  • Interesse an einer mehrsprachigen Hausführung im Christophorus Hospiz haben
  • eine mehrsprachige Informationsveranstaltung zu Hospiz- und Palliativversorgung anbieten möchten
  • sich über das Ehrenamt im Hospizbereich informieren möchten
  • ein Einführungsseminar für ehrenamtliche Hospizhelfer*innen in Ihrer Gruppe durchführen wollen

Ansprechpartner: Gunda Stegen, Tel.: 089/ 130 787-342,  stegen@chv.org

 

 

Kulturelle Vielfalt im Christophorus-Haus

Unsere Palliativ- und Hospizdienste sind überkonfessionell und offen für vielfältige, kulturelle Besonderheiten. Patient*innen, Familienangehörige, interessierte Besucher*innen, ehrenamtliche und professionelle Menschen mit Migrationshintergrund sind bei uns herzlich willkommen.

Kultursensible Begegnung und transkultureller Austausch

Der Fachbereich Kultursensibilität fördert transkulturelle Begegnung. Wir ermutigen und unterstützen den interkulturellen Austausch über grundlegende Fragen unseres Lebens und Sterbens, über Spiritualität und Traditionen. Eine ganzheitliche Pflege und Begleitung respektiert den schwer kranken und sterbenden Menschen in seiner persönlichen Autonomie, weiß aber auch um die enge Bindung zur Familie. Sie respektiert die kulturspezifischen ethische Werte.
Wir unterstützen die sprachliche Verständigung zwischen Patient*innen, ihren Zugehörigen und den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen.

Partizipative Begleitung und interkulturelle Bildung

Die ambulanten und stationären Dienst im Christophorus-Haus München stehen ein für einen respektvollen Umgang und eine kulturnahe Teilhabe der Zugehörigen und der mitfühlenden Gemeinschaften.
Unsere multi-professionellen Teams begrüßen die ehrenamtliche Mitarbeit von Hospizhelfer*inne mit Migrationshintergrund. Sie werden durch qualifizierte Bildungsmaßnahmen ermutigt Bewohner*innen und Patient*innen unterschiedlicher Ethnien, Kulturkreise oder Weltanschauungen sensibel zu begleiten. 

Kooperative Mitwirkung und Vernetzung

Die Mitarbeit von Ehrenamtlichen und Professionellen für lebensbedrohlich erkrankte Menschen mit Migrationshintergrund wird von der lokalen Münchner Vielfalt gestärkt. Viele Migranteninitiativen und Kulturvereine engagieren sich auf den Gebieten Gesundheit und Soziales. Diverse religiöse und weltanschauliche Vereinigungen beteiligen sich am Dialog um eine schmerzlindernde und würdevolle Behandlung und Begleitung in der verbleibenden Lebenszeit.