Sterbewelten

Das Leben ist vielfältig. Ebenso verhält es sich mit dem Sterben. Lebens- und Sterbewelten liegen häufig nah beieinander. Jede und jeder stirbt, wie Rainer Maria Rilke es in seinem Stundenbuch im Jahre 1903 treffend ausdrückte, ihren bzw. seinen eigenen Tod. In der Veranstaltungsreihe werfen wir darum einen genaueren Blick auf einige dieser Sterbewelten.

 

 

Wie regle ich mein Erbe?

Online ggf. in Präsenz
Inhalte

Beim Abschied stellt sich immer die Frage: Was lasse ich zurück? Und: Wie kann ich dafür Sorge tragen, dass mein Vermächtnis auch so wirksam wird, wie ich mir das vorgestellt habe? Die Themenbereiche des Vortrages umfassen die gesetzliche Erbfolge (was passiert ohne Testament?), die gewillkürte Erbfolge (Testament – u. a. Formerfordernisse, Ehegattentestament, häufige Probleme beim Testament), den Pflichtteil, die Erbschaftssteuer, die Testamentsvollstreckung sowie weitere praktische Hinweise zur Verwahrung des Testaments (Probleme beim „Testament in der Schublade“, Möglichkeit der Testamentshinterlegung beim Nachlassgericht).

Referent*in Dr. jur. Robert Wallenberger, Fachanwalt für Erbrecht
Ort

Christophorus-Haus, Effnerstr. 93, 81925 München

Gebühr € 5,-, (Mitglieder: € 3,-), ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter*innen des CHV frei
Anmeldung

erforderlich, an bildung@chv.org  oder 089/13 07 87-0 mit Angabe des gewünschten Datums.

Termin Freitag, 23. Juli 2021, 17:00 bis 19:00 Uhr
Anmeldung bis 02. Juli 2021
Termin Freitag, 12. November 2021, 17:00 bis 19:00 Uhr
Anmeldung bis 01. November 2021

Wie alles begann - Filmabend zu den Anfängen der Hospizbewegung

ONLINE
Inhalte

Zwei Filme, die die Hospizarbeit  vorstellen sollten, lösten in Deutschland Anfang der 70er Jahre heftige Reaktionen aus: „Todeskampf auf der Mattscheibe?“ titelte damals die tz und empörte Leser*innen schrieben von Leichenschändung und Sensationsgier, die vor nichts mehr halt mache. Das österreichische Fernsehen weigerte sich gar, die Filme auszustrahlen.
Aus heutiger Sicht ist das kaum mehr nachzuvollziehen –macht aber deutlich, mit welchen Widerständen die Hospizbewegung in Deutschland zu Beginn konfrontiert war und wieviel sich seit dem bewegt hat. Im Anschluss an die Filme ist Zeit für Diskussion.
Noch 16 Tage- eine Sterbeklinik in London
(Dokumentation von Reinhold Iblacker und Siegfried Braun, 1971)
Vorgestellt wird die Arbeit des St. Christopher`s Hospice in London.
Der 1971 im ZDF ausgestrahlte Dokumentarfilm über das Christophorus Hospiz in London zeigt die – bis heute aktuellen –zentralen Aspekte der hospizlichen Begleitung sterbender Menschen.
Die letzte Station
(Dokumentation von Reinhold Iblacker und Siegfried Braun, 1971)
Dieser Film wurde 1972 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Er dokumentiert die Entstehung des Films „Noch 16 Tage“. Sichtbar werden Unsicherheiten, Fragen und Beobachtungen der Filmemacher. Ein eindringliches, berührendes Zeitdokument.

Referent*in Katarina Theißing, Altenpflegerin, MAS Palliative Care
Gebühr kostenlos
Anmeldung

erforderlich, bis spätestens 6. Juli 2021 an bildung@chv.org oder 089/13 07 87-40. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach Anmeldung.

Termin Freitag, 16. Juli 2021, 17:00 bis 19:00 Uhr

Plaudern aus dem Sargkästchen

Online, ggf. in Präsenz
Inhalte

Mit Humor geht vieles leichter. Selbst die Auseinandersetzung mit Themen wie Tod, Abschied von Menschen oder der eigenen Endlichkeit kann mit Humor anders gelingen. Das Seminar soll eine erste kleine „Trainingseinheit“ denen anbieten, die Lust haben, auf andere und etwas leichtere Art und Weise mit „einem Bein ans Grab“ herangeführt zu werden.
Dieses kurze Seminar von 2 x 90 Minuten (mit 30 Min. Pause) ist offen für alle Menschen mit Humor. Es geht vor allem um eine „emotionale Vorsorge“.
Methodisch interaktiv und entspannt!

Referent*in Miriam Brenner, Schauspielerin und Bestatterin, Klinik-Clown und langjährige Hospizhelferin (www.miriambrenner.de)(
Ort

Christophorus-Haus, Effnerstr. 93, 81925 München

Gebühr € 40,- (Ehrenamtliche des CHV € 12,-)
Anmeldung

erforderlich, an bildung@chv.org oder 089/130 787-0 mit Angabe des gewünschten Datums

Termin Mittwoch, 04. August 2021, 17:00 bis 20:30 Uhr
Termin Donnerstag, 07. Oktober 2021, 17:30 bis 21:00 Uhr

Dem was andrängt, eine Stätte bereiten - oder lieber verweigern?

Von unserem Umgang mit besonderen Lebenslagen und Herausforderungen

PRÄSENZ
Inhalte

Heidegger benennt den Vorgang, der unser menschliches Dasein beschreibt, als Bereitstellen einer Stätte und zwar demjenigen, was andrängt, also seinen Platz fordert - angenehm oder nicht. Dieses Bild ist passend für so viele Dynamiken und Anforderungen, die unsere Existenz in besonderen Lagen herausfordern, aber auch hilfreich für Alltägliches. Denn es zeigt immer: wie ist unser Verhältnis zur Welt, offen, bereit für Neues? Oder besorgt und überfordert? Wohin wachse ich leicht, wohin nicht?  Welcher Qualität wollen wir eigentlich eine Stätte bereiten, welcher aber auf keinen Fall? Warum und wie dem Leid seinen Ort geben? Und was passiert, wenn wir uns verweigern, wenn etwas kommen mag? Wo geht es hin, wo ist unser persönliches Endlager und was tut sich da eigentlich? Was strahlt trotzdem?
Dies und anderes werden wir ansehen und den  Fragen und Antworten dazu Raum geben.

Referent*in Dr. Celina von Bezold (Vortrag), Philosophin
Ort

Christophorus-Haus, Effnerstr. 93, 81925 München

Gebühr € 5,-, (Mitglieder: € 3,-), ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter*innen des CHV frei
Anmeldung

erforderlich! an bildung@chv.org oder 089/13 07 87-0

Termin Montag, 25. Oktober 2021, 17:00 bis 19:00 Uhr