Fachtag Behindertenhilfe

Selbstbestimmung und Fürsorge - Hilflose (?) Vertreter*innen von schwerkranken und sterbenden Menschen mit kognitiven Einschränkungen

Inhalte

Der Fachtag soll die Vernetzung und den fachlichen Austausch zwischen Eingliederungshilfe auf der einen Seite und Hospiz- und Palliativbereich auf der anderen Seite vertiefen und intensivieren. FLYER

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:
 Was kennzeichnet die Behandlungssituationen, in denen die rechtlichen Betreuer*innen vor lebensentscheidende Fragen gestellt werden?
 Wie kann überhaupt von einer Selbstbestimmung in diesem Bereich gesprochen werden? Und wie können Vertretungen an einem formulierten Willen "gemessen" werden?
 Wie kann dieser Prozess durch die neu entstandenen Formen der gesundheitlichen Versorgungsplanung unterstützt werden? Wie sind Gespräche über das Lebensende mit Menschen mit kognitiven Einschränkungen überhaupt gestaltbar?
 Wie kann insbes. mit Eltern, die die rechtliche Betreuung führen, umgegangen werden, die mit diesen Entscheidungen überfordert sind bzw. den Sterbewunsch der betroffenen Person nicht vertreten können und wollen?
 Ist dann die Infragestellung und ggf. Veränderung einer rechtlichen Betreuung ein geeigneter Lösungsschritt? Und wie kann das gehen?
 Was bedeutet Selbstbestimmung für den Übergang von der Kinder- hin zur Erwachsenenversorgung?

Ort Referat für Gesundheit und Umwelt der LHM München, Bayerstr. 28a (Raum 1009), 80335 München
Anmeldung

bis spätestens 17.03.2020 - bei Gebärdendolmetscherbedarf bis 28.02.2020
nur online möglich unter https://veranstaltungen.muenchen.de/rgu/veranstaltungen/hpv_selbstbestimmung

Termin Mittwoch, 25. März 2020, 13:00 bis 17:00 Uhr