Betreuungskräfte

Seminare nach § 43b SGB XI 

Betreuungskräfte sind in ihrem beruflichen Alltag regelmäßig mit schwerkranken und sterbenden Bewohner*innen und deren An- /Zugehörigen konfrontiert. Diese Bewohner*innen profitieren häufig nicht mehr von aktivierenden Angeboten oder Gruppenaktivitäten bzw. können diese nicht mehr nutzen. Trotzdem können Betreuungskräfte einen wichtigen Beitrag leisten, um die Lebensqualität von schwerkranken und sterbenden Menschen zu verbessern.
Gespräche, Zuhören, Dasein sind nur einige Möglichkeiten um Ängste zu mindern, Sicherheit und Orientierung zu geben.
In den Fortbildungsangeboten werden Betreuungskräfte gezielt auf die Begleitung schwerkranker und sterbender Bewohner*innen vorbereitet. Neben der Vermittlung von hilfreichen Inhalten sind die Teilnehmer*innen eingeladen eigene Erfahrungen und ihre berufliche Praxis zu reflektieren.
Die Fortbildungen können im Rahmen des Programms zur Verbesserung der Qualität in der vollstationären Pflege der Landeshauptstadt München gefördert werden. Einzelheiten dazu sind in der Leitlinie zur Förderung von Fortbildungen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen geregelt.
www.muenchen.de/rathaus/dam/jcr:d6ff2f9e-2aed-4ecf-9a31-9447a6e08ba6/Foerderung_FoBi_Leitlinien_stationaer_2019.pdf

02/ Seminar im Christophorus-Haus

GELINGENDE KOMMUNIKATION MIT SCHWERKRANKEN MENSCHEN UND IHREN ANGEHÖRIGEN

AUSGEBUCHT
Inhalte

Das Herstellen einer vertrauensvollen Beziehung und eine gelingende Kommunikation sind Voraussetzungen um herauszufinden, was schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen beschäftigt und was für sie hilfreich sein könnte. Im Alltag sind wir mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert. Manchmal ist Reden nicht mehr möglich, manchmal fällt das Zuhören schwer, manchmal sind wir mit starken Emotionen konfrontiert oder es fehlen uns die (richtigen) Worte.
In dem Seminar beschäftigen wir uns mit typischen Gesprächssituationen aus ihrem beruflichen Alltag. Neben der Vermittlung von Wissen steht das praktische Üben im Vordergrund.

Referent*in Kerstin Hummel, Soziale Arbeit B.A., Palliativfachkraft / Fachstelle Palliativversorgung in der stationären Altenhilfe in Stadt und Landkreis München
Michael Clausing, System. Berater, Supervisor & Mediator – DGSF
Ort

Christophorus-Haus, Marianne-Meier-Saal (3.OG), Effnerstr. 93, 81925 München

Gebühr 75,- € (ohne Verpflegung)
Anmeldung

Anmeldeformular

Termin Montag, 18. Oktober 2021, 09:00 bis 17:00 Uhr

01/ Inhouse-Schulung

WENN NICHT AKTIVIERUNG WAS DANN? - BEGLEITUNG VON SCHWERKRANKEN UND STERBENDEN MENSCHEN IM PFLEGEHEIM

Für viele Menschen ist das Pflegeheim der letzte Lebensort und auch der Ort an dem sie sterben. Sie ziehen immer später und kränker ein und die Verweildauern werden immer kürzer. Das stellt auch Betreuungskräfte vor besondere Herausforderungen. Was können sie tun, wenn aktivierende Angebote nicht mehr im Vordergrund stehen? Was brauchen Menschen am Ende ihres Lebens? Wie kann ihr Wohlbefinden gefördert werden?

Referent*in Kerstin Hummel, Soziale Arbeit B.A., Palliativfachkraft / Fachstelle Palliativversorgung in der stationären Altenhilfe in Stadt und Landkreis München
Dauer nach Vereinbarung von 4 bis 16 Unterrichtseinheiten

02/ Inhouse-Schulung

DA UND DOCH FERN - MENSCHEN MIT DEMENZ AM LEBENSENDE BEGLEITEN

Bis zu zwei Drittel der Pflegeheimbewohner*innen   leiden an einer Demenz. Bereits weit vor dem Lebensende sind sie und ihre Angehörigen mit zahlreichen Verlusten und Abschieden konfrontiert, die es zu begleiten gilt. Dabei ist der Blick auf vorhandene Ressourcen besonders wertvoll. Sie können den Betreuenden helfen, Vertrauen aufzubauen, Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln und das Wohlbefinden der Menschen mit Demenz zu fördern. Wir werden uns auch mit der Frage beschäftigen was Angehörigen im Umgang mit den zahlreichen uneindeutigen und eindeutigen Verlusten helfen kann.

Referent*in Kerstin Hummel, Soziale Arbeit B.A., Palliativfachkraft / Fachstelle Palliativversorgung in der stationären Altenhilfe in Stadt und Landkreis München
Dauer nach Vereinbarung von 4 bis 16 Unterrichtseinheiten

03/ Inhouse-Schulung

HILFREICHE BEGEGNUNGEN ERMÖGLICHEN

Menschen, die mit einer schweren Erkrankung oder dem nahen Lebensende konfrontiert sind, reagieren darauf sehr unterschiedlich. Verzweiflung, Ablehnung, Angst und Traurigkeit aber auch Zufriedenheit, Dankbarkeit oder Hoffnung können uns begegnen. Manchmal werden wir von den Reaktionen regelrecht überrascht, weil sie ganz anders sind als erwartet.
Wir wollen verschiedene Gefühle / Emotionen beleuchten und Haltungen erarbeiten, die eine wohltuende Begegnung sowohl für die erkrankten Menschen, ihre Angehörigen und die Begleiter ermöglicht.

Referent*in Kerstin Hummel, Soziale Arbeit B.A., Palliativfachkraft / Fachstelle Palliativversorgung in der stationären Altenhilfe in Stadt und Landkreis München
Dauer nach Vereinbarung von 4 bis 16 Unterrichtseinheiten

04/ Inhouse-Schulung

WAS GIBT MIR KRAFT?

In Belastungssituationen zeigt sich immer wieder, wie gut wir in der inneren Balance sind. In diesem Seminar wollen wir der Frage nachgehen, was es uns ermöglicht, einen beweglichen Umgang mit Schwierigkeiten und Stress zu entwickeln und einen nachsichtigen Blick auf uns selber zu werfen. Wo schaffen wir es schon, gut mit uns umzugehen? Was kostet und was gibt Kraft?
Sie sind herzlich zu einer Entdeckungsreise eingeladen zu Ihren Kraftquellen und zu den anregenden Aspekten des gemeinsamen Austausches.

Referent*in Michael Clausing, System. Berater, Supervisor & Mediator – DGSF
Dauer nach Vereinbarung von 4 bis 16 Unterrichtseinheiten

05/ Inhouse-Schulung

PRAXISBEGLEITUNG

Fallbesprechungen, Reflexion der beruflichen Praxis, Erarbeiten und Vermittlung von Hilfen für die Praxis.

Referent*in Kerstin Hummel, Soziale Arbeit B.A., Palliativfachkraft / Fachstelle Palliativversorgung in der stationären Altenhilfe in Stadt und Landkreis München
Dauer mind. 3 Stunden

06/ Inhouse-Schulung

GELINGENDE KOMMUNIKATION MIT SCHWERKRANKEN MENSCHEN UND IHRE ANGEHÖRIGEN

Das Herstellen einer vertrauensvollen Beziehung und eine gelingende Kommunikation sind Voraussetzungen um herauszufinden, was schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen beschäftigt und was für sie hilfreich sein könnte. Im Alltag sind wir mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert. Manchmal ist Reden nicht mehr möglich, manchmal fällt das Zuhören schwer, manchmal sind wir mit starken Emotionen konfrontiert oder es fehlen uns die (richtigen) Worte.
In dem Seminar beschäftigen wir uns mit typischen Gesprächssituationen aus ihrem beruflichen Alltag. Neben der Vermittlung von Wissen steht das praktische Üben im Vordergrund.

Referent*in Michael Clausing, System. Berater, Supervisor & Mediator – DGSF
Kerstin Hummel, Soziale Arbeit B.A., Palliativfachkraft / Fachstelle Palliativversorgung in der stationären Altenhilfe in Stadt und Landkreis München
Dauer nach Vereinbarung 4 bis 16 Unterrichtseinheiten