Trauer leben – Trauer ausdrücken
Trauer ist eine Fähigkeit, die wir Menschen grundsätzlich zur Verfügung haben, um mit Verlusten leben zu können. Doch sind wir gefordert, diese Fähigkeit auch zu entwickeln und einzusetzen. Trauer, die nicht ausgedrückt wird, wird zur Last.
In unserer Veranstaltungsreihe "TrauerLeben" haben Sie die Gelegenheit, Ihre eigene Sprache und Form für Ihren Trauerschmerz zu suchen, zu finden und zu leben. Dadurch können sich unsere Trauergefühle ordnen, sie werden bewusster, sichtbar, hörbar und fassbar. Wir können mit ihnen umgehen und das Leben neu gestalten.
In diesem Prozess helfen verschiedene Methoden und Ausdrucksformen, um die vielfältigen Gefühle der Trauer mit ihrem Schmerz klar und deutlich werden zu lassen. Das Experimentieren mit Farben, Stiften und Papier, mit Ton und Wasser, dem Klang der eigenen Stimme, der Bewegung des Körpers im Tanz, der Musik: all das sind Mittel des Ausdrucks, um aus Lähmung und Sprachlosigkeit herauszufinden.
TrauerPoesie
Der Trauer Ausdruck verleihen durch Schreiben
| Inhalte |
„Was ich auf dem Herzen habe, muss heraus und darum schreibe ich“ Schreiben hat eine heilsame Wirkung. Wer das, was im Herzen und auf der Seele lastet, aufschreibt, gibt seinen Gefühlen damit einen Ausdruck. Gedanken sortieren sich und in das innere Chaos kommt eine gewisse Ordnung. All das entlastet das schwere Herz und die Seele. |
| Referent*in | Martina Kasper, Dipl. Soz. päd. (FH), Koordinationsfachkraft §39a SGB V |
| Ort | Englschalkinger Str. 14 (Eingang vom Rosenkavalierplatz), 81925 München |
| Gebühr | EUR 20,- / 10,- für Mitglieder / Ehren- und Hauptamtliche des CHV frei |
| Teilnahmebedingungen |
Mit Eingang Ihres Anmeldescheins ist Ihre Anmeldung verbindlich. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung. Ihre Absage bedarf der Schriftform. Bei Rücktritt bis drei Wochen vor Kursbeginn werden Ihnen die Gebühren abzüglich 25 % erstattet. Bei späterer Absage wird die Seminargebühr in voller Höhe fällig. |
| Termin | Freitag, 18. September 2026, 13:30 bis 17:00 Uhr |
| Anmeldung | bis 02. September 2026 |
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